Ergebnis der Diskussion: „Weilburg braucht eine nachhaltige Klimapolitik auf lokaler Ebene“. Die Energien aus Wind, Sonne, Wasser vor Ort, machen uns unabhängig von internationalen Verteilungskämpfen und leisten einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz.“ Mit seinen drei Windvorranggebieten, Stadtwerken mit eigenem Netz, BürgerInnen, die sich finanziell beteiligen wollen und interessierten Kunden in Bürgerschaft und Gewerbe sind optimale Bedingungen gegeben. Allein, es fehlen Kommunalpolitiker mit dem Mut und Willen, die Chancen zu ergreifen.
Auf Einladung der EOW (Energieoffensive Weilburg) stellte sich Prof. Dr. Anna Katharina Hornidge von der Universität Bonn, Direktorin des IDOS – des German Institute of Development and Sustainability und Mitglied im wissenschaftlichen Beirat der Bundesregierung den Fragen der zahlreich erschienenen Zuhörenden.
Sie half mit ihrem wissenschaftlichen Blick globale Entwicklungen einzuordnen, den Bezug zur Nachhaltigkeit herzustellen: „nachhaltige Klimapolitik ist Sicherheits- und Sozialpolitik“. Mit auf dem Podium waren Walter Wicke von der EOW und Johannes Thor von der Bürgerenergiegenossenschaft Limburg-Weilburg, beide vertraten die lokale Ebene in der Diskussion.
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